Ankunft in Australien

Nach seinen Schilderungen, wurde einen dann doch ein bisschen Angst und Bange. Andre sagte gleich ich hätte ihn in das gefährlichste Land der Welt gebracht.

Kurz vor der Landung flogen wir nochmal durch eine Gewitterwolke. Es rumpelte ein bisschen und man bekam dieses Krippeln im Bauch, so als ob man gerade Achterbahn fährt. Dann setzte der Flieger zur Landung an.

Es war 5.00 Uhr morgens. Die Sicherheitskontrollen gingen zügig vor sich und auch das Gepäck war schnell da. Wir nahmen uns ein Taxi in die Stadt. Der Taxifahrer war ein netter und sehr gesprächiger älterer Herr. Wir dagegen, waren ein bisschen wortkarg, da wir doch sehr müde waren.

Der Taxifahrer fragte, wo wir denn herkommen und meinte dann, „na wollt ihr den warmen Regen in Australien genießen“. Eigentlich nicht den Regen, sondern lieber den Sonnenschein, gaben wir zurück.

Als nächstes gab er uns ein kleines 1×1 der Tierwelt und Gefahren in Australien.

Nicht zu Spaßen sei mit den Salzwasserkrokodilen meinte er, man solle nur in den Gewässern baden gehen, die kontrolliert werden, denn bei einer Attacke mit Krokodilen, die Längen bis zu 5m haben, zieht man den Kürzeren. Blitzschnell schnappen sie sich ihr Opfer, ziehen es unter Wasser, ertränken und verspeisen es.

Als nächstes kam er zu den Quallen. Es gibt zwei Arten von Quallen hier. Die eine ist größer (Würfelqualle), berührt man sie hat man höllische Schmerzen. Die Andere ist kleiner (Irukandjiqualle), nur etwa Erbsengroß, berührt man diese bemerkt man erstmal nichts. Ca. 30min später, bekommt man aber Herzattacken. Er meinte wenn wir im Meer waren, sollten wir click here mindestens ne Stunde warten, bevor wir mit dem Auto weiter fahren, denn viele Autounfälle passieren, weil man nach dem Baden gleich weiterfährt und das Gift der Qualle während der Fahrt zu wirken beginnt.

Danach ging’s weiter zu den Haifischen, von denen einige auch Menschen angreifen und von denen es vor der Australischen Küste wohl auch etliche gibt.

Nach seinen Schilderungen, wurde einen dann doch ein bisschen Angst und Bange. Andre sagte gleich ich hätte ihn in das gefährlichste Land der Welt gebracht.

Na ja, so ein bisschen ist uns gerade die Lust auf’s baden vergangen. Ich bin gespannt, wie oft wir hier ins Meer gehen.

Andre meinte aber er ist es ja eh schon gewohnt, das er mit mir nicht zum Baden kommt, dann würde ihm das hier auch nicht fehlen.

Als wir kurz vor unserem Hotel in die Strasse einbogen, flogen riesige Fledermäuse herum, ich würde sagen bestimmt 80cm Durchmesser.

Im Hotel gab es dann gleich zwei erfreuliche Nachrichten. Die erste war, das wir gleich ins Zimmer konnten, die zweit, wir hatten ein Upgrate in ein größeres Zimmer bekommen. Jetzt hatten wir nicht nur ein Schlafzimmer, sondern gleich ein Apartment mit Wohnzimmer plus Küchenzeile. Super.

Ein Supermarkt war auch gleich gegenüber des Hotels und während ich noch ein bisschen länger im Bett liegen blieb, hatte Andre schon eingekauft. Ich machte uns Frühstück, das wir uns auf unserem Balkon schmecken ließen.

So ließ es sich gut in den ersten Tag in Australien starten.

 

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