Whitesunday Island

Gestern sind wir in Airlibeach angekommen, der Ort hat uns gleich gut gefallen, alles wieder ziemlich zentral gelegen, Shops, Restaurants und eine kostenlose Lagune zum gefahrlosen Baden genau gegenüber unseres Campingplatzes.

Airlibeach ist außerdem ein günstiger Ausgangspunkt zum Besuch der Whitesunday Islands. Und genau das haben wir heute vor. Nach dem wir in mehreren Reisebüros waren, die uns fast alle den gleichen Tripp empfohlen hatten, buchten wir einen Bootstrip mit einem Speedboot. Ein Stop zum Schnorcheln war auch dabei.

Wie es der Zufall wollte, war der Treffpunkt unser Campingplatz, so hatten wir nicht allzu weit zu laufen. Wir wurden mit dem Bus abgeholt und zum Hafen gebracht und dort auf verschiedene Boote aufgeteilt. Unseres hieß Joyride.

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Dann ging’s los. Der Kapitän war gut drauf, gab ordentlich Stoff und fuhr gleich mal zur Einstimmung ein paar Schlangenlinien. Das machte irre Spaß, am Besten war es, wenn man sich seitlich auf den Bootsschlauch setzte.

Dann ging’s erstmal zu unserem Schnorchelplatz. Der Kapitän meinte, er würde etwas weiter nördlich zum Schnorcheln rausfahren, da südlich das Wasser ziemlich aufgewirbelt ist und dadurch die Sicht schlechter. Das war ja nett von ihm.

Der Platz war natürlich kein Vergleich zu dem am Great Barrier Reef, hier waren nur noch wenige lebende Korallen und die Sicht war auch schlechter. Was hingegen gut war, war das es hier relativ große Fische zu sehen gab. Andre verfolgte sie hin und wieder mit seiner Unterwasserkamera.DSC09381

Als nächstes ging’s zur Hill Inlet Aussichtsplattform. Auf dem Weg dorthin steuerte der Kapitän direkt auf die Insel zu, um im letzten Moment abzudrehen. An Land ließ er uns aussteigen und zu  Fuß ging’s ca 15min den Berg hoch. Von hier oben hatte man so einen irren Ausblick auf die Whitesundays, es war einfach unbeschreiblich schön. Man fühlte sich wie im click here Paradies. Wir wären hier gerne noch ein bisschen länger geblieben, um den Ausblich zu genießen, doch leider ging es schon bald weiter.

 

Wir liefen auf der anderen Seite des Berges hinab und unten angekommen, gelangten wir an einen wunderschönen Strand mit schneeweißen ganz feinen Sand. Es sah einfach traumhaft schön aus.

Das Boot wartete schon auf uns und weiter ging’s auf die andere Seite. Das Wasser war sehr flach. Der Kapitän steuerte das Boot ganz langsam und so konnte man, auf dem Meeresgrund Rochen schwimmen sehen.

Auf der anderen Seite angekommen, legten wir wieder an Land an und die Crew bereitete uns das Mittagessen. Wir beluden unsere Teller und nahmen sie mit an Land. Die Crew warnte uns noch vor den gefräßigen Möven, die auch gleich ankamen.

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Wir setzten uns und mitten im Essen vertieft, kam plötzlich ein Waran auf uns zu gekrappelt. Der bekam, nach dem unser erster Schreck über den unerwarteten Besuch verklungen war, gleich unsere volle Aufmerksamkeit. Das Essen ließen wir stehen und begannen Fotos zu schießen und zu filmen. Als wir uns umdrehten, sahen wir das sich mehrere Möven über unser Essen hergemacht hatten. Wir verscheuchten sie. Aber sie hatten schon ganz schön zugeschlagen. Eine ganz freche von ihnen hatte sich Andre’s Hähnchenkeule geschnappt und flog zufrieden davon.

Nachdem Essen spazierten wir am Strand entlang, die Zeit verflog nur allzu schnell und schon bald hieß es zurück aufs Boot. Vom Boot aus sahen wir noch einen Hai, aber zum Glück nur einen ganz kleinen.Kurz vorm Hafen, sagte der Käpitan festhalten und gab nochmal alles. Gut gelaunt und zufrieden verließen wir das Boot. Es war ein super Trip, der viel zu schnell vorbei ging.DSC09373DSC09375